Die Mafiri-Kinder

Unsere Kinder zusammen mit den Nachbarskindern, die bei uns lernen und spielen dürfen.


Magdalena
Geburtsjahr: 2024
Im Mai 2025 erreichten uns spätabends unerwartet die kleine Magdalena, damals noch kein Jahr alt, ihre taubstumme Mutter und ihre blinde Großmutter. Erschöpft von einem fast 50 Kilometer langen Fußmarsch von Mzumbe nach Mafiri baten sie uns um Hilfe.
Das stark unterernährte Mädchen hatte Fieber und starken Husten. Eine unbehandelte bakterielle Infektion hatte bereits zu einer beginnenden Lungenentzündung geführt. Bei ihrer Ankunft wog Magdalena kaum mehr als sechs Kilogramm.
Gemeinsam mit dem zuständigen Sozialamt konnten wir rasch Unterstützung organisieren. Magdalenas Mutter, die derzeit ihr letztes Pflichtschuljahr besucht, erhielt die Möglichkeit, eine Ausbildung zur Friseurin zu beginnen, die sie voraussichtlich 2027 abschließen wird. Ihr großer Wunsch ist es, danach wieder selbst die Fürsorge für ihre Tochter zu übernehmen. Bis dahin besucht sie Magdalena regelmäßig und bleibt eng mit ihr verbunden.
In Absprache mit dem Sozialamt darf Magdalena derzeit bei uns im Mafiri Children Home bleiben. Umso mehr freut es uns, berichten zu können, dass sich ihr Gesundheitszustand inzwischen deutlich verbessert hat und sie jeden Tag neue Kraft gewinnt.

Simon und Loveness
Geburtsjahr: Simon 2020, Lovness 2023
Simon und Loveness wurden in Dakawa geboren und lebten dort bis vor Kurzem gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren drei älteren Geschwistern. Im Oktober 2025 verstarb ihre Mutter bei der Geburt des jüngsten Kindes, einer kleinen Frühgeborenen. Plötzlich blieben sechs Kinder ohne ihre Mutter zurück. Während die drei älteren Geschwister bei Verwandten untergebracht wurden, blieben Simon und Loveness ohne gesicherte Betreuung zurück. Daraufhin wandte sich das Sozialamt mit der Bitte an uns, die beiden im Mafiri Children Home aufzunehmen.
Bei ihrer Ankunft war ihr Gesundheitszustand besorgniserregend. Loveness litt an einer Pilzinfektion, die sich bereits über den ganzen Körper ausgebreitet hatte. Simon war stark verängstigt und unterernährt. Beide klagten über starke Bauchschmerzen, die durch einen länger bestehenden Wurmbefall infolge verunreinigter Lebensmittel verursacht wurden. Zunächst wurden sie im nahegelegenen Krankenhaus medizinisch erstversorgt.
Seit ihrer Ankunft im Mafiri Children Home geht es Simon und Loveness bereits sichtbar besser. Ihre jüngste Schwester wird weiterhin auf der Frühgeburtenstation betreut und entwickelt sich gut. Wir hoffen sehr, sie noch 2026 bei uns aufnehmen zu können.


Jesca
Geburtsjahr: Januar 2018
Jesca kommt aus dem abgelegenen Dorf Matombo, wo sie mit ihrer Mutter bei ihrer Großmutter lebte. Die kleine Familie konnte ihren Lebensunterhalt nur schwer verdienen. Nachdem ihre alleinerziehende Mutter im Mai 2020 starb, wurde sie von Sozialhelfern aus ihrer verschlechterten Lebenslage gerettet. Jesca ist eine gesunde und herzige, junge Dame voller Liebe in ihrem Herzen.


Damian
Geburtsjahr: 2016
Damian wuchs mit seiner Mutter in einem kleinen Häuschen auf. Als er 6 Monate war starb seine Mutter an Tuberkulose. Daraufhin wurde er von seinen Nachbarn aufgenommen, da sein Vater im Gefängnis saß. Nachdem sein Vater freigelassen wurde, bemühte sich sein Vater vergeblich für ihn zu sorgen. Als der District Officer davon erfuhr, beschloss dieser gemeinsam mit dem Vater und den Nachbarn, Damian im Mafiri Children Home unterzubringen, um ihm eine bessere Zukunft zu ermöglichen.


Baraka
Geburtsjahr: Dezember 2018
Baraka wuchs bei seiner Mutter auf, deren psychische Verfassung sich aber stark verschlechterte. Daraufhin wurde der gesunde Baraka im Mafiri Children Home aufgenommen.


Agustino
Geburtsjahr: April 2016
Agustinos Mutter verstarb 3 Monate nach seiner Geburt, wonach sich deren Schwester um ihn kümmerte und ihn großzog. Allerdings wurde diese stets von einer Krankheit geplagt, wodurch sie sich mittlerweile nicht mehr um den kleinen Agustino kümmern kann. Agustino hat keine Geschwister, ist christlich und gehört zum Luguru-Stamm. Er wurde zuvor noch nicht für die Schule registriert, wird bei uns aber natürlich voll unterstützt.


Thamson
Geburtsjahr: Oktober 2019
Thamson kam verfrüht mit 1,6 kg per Kaiserschnitt auf die Welt und wurde einen Monat lang in der neonatologischen Station behandelt, bis er 2 kg wog. Thamson war das neunte Kind seiner Mutter, die das Zentrum der Familie war. Durch ihren tragischen Tod im Frühjahr 2021 und die erschwerten Lebensumstände seines Vaters, wurde er daraufhin zusammen mit seinem Bruder Andrea von uns aufgenommen.


Zawadi
Geburtsjahr: 2022
Zawadi (sprichwörtliche „Geschenk“) wuchs unter erschwerten Umständen bei ihrer Großmutter auf. Nach einem Krankenhausaufenthalt wegen Unterernährung bekam Zawadi die Möglichkeit ins Mafiri Children Home aufgenommen zu werden. Die Großmutter freute sich unter Tränen über die Chance auf ein sicheres und geschütztes Leben mit guter schulischer Bildung für ihre Enkeltochter.

Jenifer
Geburtsjahr: November 2019
Nachdem Jenifers Eltern starben, lebte sie die letzten drei Jahre bei ihrem Onkel, seiner Frau und deren Kindern. Während die Frau verzweifelt versuchte, Jenifer als neues Familienmitglied zu akzeptieren, erlebte das Mädchen Gewalt, Hunger und Ablehnung. Sie erzählte von früheren Situationen, in denen sie „ohne Grund“ außerhalb des Hauses schlafen musste, und davon, wie sie fast jeden Tag hungrig war. Jenifer kam mit einigen Wunden und Blutergüssen bei uns an.

Joel
Geburtsjahr: Oktober 2019
Joel lebte zwei Jahre lang bei seinem Großvater und seiner Großmutter, nachdem seine Mutter an einem Herzproblem gestorben war. Zusammen mit anderen Kindern verbrachte er die meiste Zeit auf dem Bauernhof und wartete in der prallen Sonne, während seine Großeltern ihre tägliche Arbeit verrichteten. Manchmal gab es tagelang nichts zu essen. Der Großvater machte sich große Sorgen um die Zukunft seines Enkels Joel und was mit ihm geschehen würde, wenn er sterben würde. So kam Joel mit Jenifer zu uns.

Irene
Geburtsjahr: Juni 2016
Irene und ihre Schwester Vivian wurden nach dem Tod ihres Vaters zu ihrer Großmutter gebracht. Überfordert wandte sich die Großmutter an eine Kirchengemeinschaft, die Hilfe organisierte. Schließlich konnten Irene und Vivian im Mafiri Children Home untergebracht werden, wo sie nun ein neues Zuhause gefunden haben.

Vivian
Geburtsjahr: Mai 2019
Nach dem Tod ihres Vaters wurden Vivian und ihre Schwester Irene von ihrer Großmutter aufgenommen. Trotz ihrer Bemühungen, oft selbst auf Essen zu verzichten, reichte ihre Kraft nicht aus. Durch die Unterstützung einer Kirchengemeinschaft fanden Vivian und Irene schließlich ein neues Zuhause im Mafiri Children Home, wo sie nun in Sicherheit leben können.

Samwel
Geburtsjahr: September 2018
Samwel und seine Schwester Neema lebten nach dem Tod ihres Vaters bei ihrer Tante in Lukobe. Überfordert mit der Situation suchte die Tante Hilfe und wandte sich an das Mafiri Children Home. Dort fanden Samwel und Neema schließlich ein neues Zuhause mit einer besseren Chance auf ein gutes Leben.

Neema
Geburtsjahr: August 2020
Samwel und seine Schwester Neema lebten nach dem Tod ihres Vaters bei ihrer Tante in Lukobe. Überfordert mit der Situation suchte die Tante Hilfe und wandte sich an das Mafiri Children Home. Dort fanden Samwel und Neema schließlich ein neues Zuhause mit einer besseren Chance auf ein gutes Leben.

Wema
Nach dem Tod der Mutter leben Wema, Sarafina und Alvani bei ihrem Vater, der als Tagelöhner oft wochenlang fernab arbeitet. In dieser Zeit kümmern sich der Bürgermeister und Nachbarn um die Kinder. Da das Geld dennoch kaum reicht, bittet der Vater Step by Step um Unterstützung für ihre Zukunft.

Sarafina
Nach dem Tod der Mutter leben Wema, Sarafina und Alvani bei ihrem Vater, der als Tagelöhner oft wochenlang fernab arbeitet. In dieser Zeit kümmern sich der Bürgermeister und Nachbarn um die Kinder. Da das Geld dennoch kaum reicht, bittet der Vater Step by Step um Unterstützung für ihre Zukunft.

Alvani
Nach dem Tod der Mutter leben Wema, Sarafina und Alvani bei ihrem Vater, der als Tagelöhner oft wochenlang fernab arbeitet. In dieser Zeit kümmern sich der Bürgermeister und Nachbarn um die Kinder. Da das Geld dennoch kaum reicht, bittet der Vater Step by Step um Unterstützung für ihre Zukunft.































