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Hilfswerk Tansania

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Das Hilfswerk Tansania wurde bereits 1960 in Bregenz gegründet. Durch die Mithilfe und Unterstützung des Landes Vorarlberg, besonders des ehemaligen Landeshauptmannes Ulrich Ilg, konnten seit 1960 viele Handwerksbetriebe, die eine Grundlage für den wirtschaftlichen Aufbau eines Entwicklungslandes bilden, Krankenpflegeschulen, Frauenzentren, Krankenhäuser, Waisenhäuser und vieles mehr unterstützt werden.

Seit 2015 ist das Hilfswerk Tansania Partner des Projekts Mafiri Children Home. Gemeinsam konnte mit einem Brunnen auf dem Areal des Mafiri Children Home der Grundstein für das künftige Waisenheim gelegt werden. Der Brunnen versorgt nicht nur die Kinder des Mafiri Children Home sondern bis zu 3.000 Menschen im Umland mit sauberem Wasser.

Das Hilfswerk Tansania ist ein den österreichischen Vereinsgesetzen unterstellter, gemeinnütziger, ehrenamtlich geführter Verein. Vom Bundesministerium für Finanzen, Wien wurde dem Verein die Abzugsfähigkeit von Spenden anerkannt und in der Liste der „begünstigten Spendenempfänger“ unter der Nr. SO 2230 eingetragen.

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Die Stiftung NURU setzt sich in erster Linie für benachteiligte Mütter und Kleinkinder in Tansania ein. Ziel ist es, Müttern während der Schwangerschaft, der Geburt und der Zeit nach der Entbindung eine umfassende medizinische und psychologische Betreuung zu gewährleisten. Die Stiftung ist ein Selbsthilfeprojekt für einheimische Mütter, das von den verantwortlichen Personen Milena Schaller und Edward Komu geleitet wird.

Die Stiftung NURU, was in Swahili „Licht“ bedeutet wurde von Milena Schaller im Juni 2014 gegründet. Während einem zweimonatigen Praktikum auf einer Geburtenabteilung in einem Spital in Dar Es Salaam hat Milena grenzenlose Armut erlebt. Unzählige Kinder sterben während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt. Gründe dafür sind: schlechte hygienische Bedingungen, fehlende medizinische Einrichtungen, Krankheiten oder Auswirkungen von Unterernährung während der Schwangerschaft usw. Auch Mütter werden oftmals zu Todesopfern, vor, während oder nach dem Geburtsprozess. Sehr häufig sind Mütter betroffen, die sich den Spitalaufenthalt nicht leisten können und ihre Kinder zu Hause im Dorf zur Welt bringen. Sie gebären in schlechter hygienischer Umgebung, haben keine medizinische Betreuung und sterben oft an zu viel Blutverlust. Kinder, die ihre Mutter verloren haben, befinden sich in einer fast aussichtslosen Lage.

Während einem Praktikum in einem Kinderheim, in dem 81 Kinder auf engstem Raum unter unbeschreiblichen Umständen aufwachsen, hat Milena die drei Monate alte Nuru kennen gelernt. Nurus Mutter starb während der Geburt, von ihrem Vater fehlte jede Spur. Kurz nach Nurus Ankunft im Kinderheim erkrankte sie schwer an einer Mittelohrentzündung. Eiter lief aus ihren Ohren und sie atmete nur noch sehr oberflächlich. Für Milena war klar: Dieses Kind braucht dringend medizinische Hilfe. Der Leiter des Kinderheims erlaubte es Milena aber nicht, Nuru ins Spital zu bringen, da es eine amtliche Bewilligung brauchte, um ein Kind aus dem Kinderheimareal wegzuführen. Wer diese Bewilligung erteilen sollte und wann sie eintreffen würde, blieb unklar. Milena fasste den Entschluss Nuru aus dem Kinderheim zu entführen, um ihr Überleben zu sichern. Im nahe gelegenen Spital erhielt Nuru die benötigte medizinische Hilfe. Mit den verordneten Medikamenten und viel Zuwendung durch Milena erholte sich Nuru von ihrer Krankheit und wurde bald wieder das Mädchen mit den grossen, strahlenden Augen und dem unendlich starken Willen zu leben!

Milenas Praktikum war zu ende und sie verließ Tansania. Das Gefühl, nicht zu wissen, wie es mit Nuru weiter gehen und wie sie sich entwickeln sollte, war für mich nur schwer auszuhalten. Milena bat die Heimleitung um sofortige Benachrichtigung, falls sich der Gesundheitszustand von Nuru verschlechtern sollte und versprach, Geld zu schicken, um nötigenfalls die medizinische Behandlung zu bezahlen. Knapp einen Monat später, ausgerechnet an Weihnachten, erhielt Milena die Nachricht, Nuru sei gestorben.

Das Erleben dieser furchtbaren Ungerechtigkeit hat Milena dazu bewegt die Stiftung Nuru zu gründen. Sie möchte, dass Kinder und Mütter leben, egal unter welchem Himmel sie geboren werden. Dass Mütter in Würde gebären dürfen, dass sie das Recht auf eine medizinisch betreute Schwangerschaft und Geburt erhalten. Milena Schaller bildet sich an der Fachhochschule für Gesundheit in Bern zur Hebamme aus. Nebst dem Studium engagiert sie sich für die Stiftung NURU. Milena lebt in Freiburg und reist so oft als möglich in ihre zweite Heimat, Tansania.

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SAT befasst sich mit sozialen und ökologischen Problemen, die durch umweltschädliche und nicht nachhaltige Anbaumethoden verursacht werden, die zu Ernährungsunsicherheit, Armut und Unterernährung aufgrund von Umweltschäden durch den Verlust von humusreichem Oberboden, Wasservorräten und Wäldern führen. Diese Umweltprobleme führen zu wirtschaftlichen Nöten und sozialen Problemen, die sich in Dürreperioden verstärken, die durch klimatische Veränderungen verursacht werden, die in den nächsten Jahrzehnten noch schlimmer werden. SAT möchte die sozialen und ökologischen Probleme reduzieren und nachhaltige Nahrung für die schnell wachsende Weltbevölkerung bereitstellen.

SAT-Vision
Die Mehrheit der Landwirte verwendet anerkannte agroökologische Methoden, um ihren Lebensunterhalt zu verbessern, die Umwelt zu schonen und den Druck auf die natürlichen Ressourcen zu verringern

    SAT-Mission

  • die landwirtschaftlichen Praktiken in Tansania durch angemessene Wissensverbreitung zu verändern
  • die Fähigkeit der Landwirte aufzubauen, damit sie effektiv an der Wertschöpfungskette teilnehmen können
  • mit relevanten Partnern im öffentlichen Sektor zusammenzuarbeiten, um ihre Kapazitäten in der Agrarökologie zu stärken
  • als glaubwürdige Organisation zu arbeiten, die einen transparenten, rechenschaftspflichtigen und kosteneffizienten Ansatz für die ganzheitliche Transformation der Landwirtschaft in einen umweltfreundlichen und wirtschaftlich lebensfähigen Sektor verfolgt.

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